WDR Sinti-Platz Köln den,06.02.2023. Teil.3


Der Vorsitzende Josef Schneeberger setzt sich seit 10 Jahren ein für den Sinti-Platz.
Mit dabei Antiziganismus beauftragter der Bundesregierung, Dr. Mehmet Daimagüler.
Letztlich wiederholt sich seit mehr als 10 Jahren immer wieder der gleiche Akt, mit dem gleichen Ergebnis: Auch wenn Sie es nicht direkt sagen, so interpretieren wir Ihr Nicht-Handeln, dass man diese Sinti und Roma Siedlung am Ginsterberg weder saniert noch neu erbaut werden soll. Denn seit Jahren erhalten wir immer die gleichen mündlichen oder schriftlichen Mitteilungen, die unseres Erachtens nur das Ziel haben, uns hinzuhalten, letztlich darauf zu warten, bis wir endlich aufgeben, an der Siedlung weiter festzuhalten.
„Die Anlage war bereits im Jahr 2011 dringend sanierungsbedürftig. Es fanden dazu politische Sitzungen statt. Beschlüsse wurden gefasst. Mit der Beschlussfassung vom 28.11.2012, Vorlagennummer 0999/2012 wurde wegen fehlender Wohnkapazitäten für Flüchtlinge einstimmig beschlossen, dass die gesamte Wohnanlage saniert wird.
Zur Aufnahme von Flüchtlingen ist es nie gekommen, genauso wenig zur Sanierung der Siedlung. Die Sanierung der Wohnanlage war damals beschlossen, um die Aufnahme von Geflüchteten zu ermöglichen, wurde aber trotz Beschluss behördlich unterbunden. Warum lässt man eine Wohnanlage, die lt. eines Architektenbüros sanierungsfähig gewesen wäre, über zwischenzeitlich 11 Jahre brachliegen und fördert damit die vollständige Zerstörung der Bausubstanz der bestehenden Wohnhäuser?

Gleichzeitig wird aber auch verhindert, dass Sinti  die Siedlung bewohnen dürfen. Ich kann mich der Eindruck nicht erwehren, dass die Investition der Baukosten bzw. Sanierungskosten behördlich deswegen unterbunden wurde, weil verhindert werden sollte, dass dort wieder ein Sinto und -Siedlung entsteht.

WDR Lokalzeit aus Köln.26.01.2022. Stadt-Köln lässt die Sinti-Siedlung immer mehr verfallen. Teil.2

                      Skandal um Sinti-Siedlung in Weidenpesch. WDR Lokalzeit aus Köln. 19.04.2021. Teil 3.


16.11.2023

Zitat: Lieber Herr Schneeberger,
nachfolgend die Beantwortung Ihrer Anfrage durch die Stadtverwaltung: Soll die Planungs- und Bauzeit für das gesamte Projekt 10 Jahre betragen? Wir gehen aufgrund unserer Erfahrungswerte davon aus, dass die Planungs- und Bauzeit voraussichtlich 10 Jahre beträgt. Darin ist die Machbarkeitsstudie mit einer voraussichtlichen Dauer von 2 Jahren berücksichtigt. Wird der Abriss der Einfamilienhäuser so geplant, dass die Familien möglichst rasch wieder einziehen können? Bewohnbare Gebäude werden möglichst lang erhalten, um zu vermeiden, dass Familien ihr gewohntes Umfeld verlassen müssen. Die Projektplanung sieht folgenden Zeitrahmen vor: Niederlegung September 2029. Fertigstellung April 2033. Zitat: ende. Vorlagen-Nummer 2814/2023.

Beste Grüße
Im Auftrag
Katja Reuter

Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Obenmarspforten 21
50667 Köln





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